Donnerstag, 3. April 2008

Samstag, 29. März 2008

Ja, ich bestieg dann die grosse Maschine. Neben mir sass ein älterer Typ, ich dachte zuerst er sei auch Schweizer weil er mich mit einem „Hoi“ begrüsste... Naja ich zog dann meine Schuhe aus und bald darauf machte er mir dies nach und ich fiel fast in Ohmacht! Wuah, der hatte Fussschweiss!! Also da bekommt die Geox Werbung mit dem Schuh der atmed eine ganz andere Bedeutung!!
Mit der Zeit gewöhnte ich mich daran... und nach einiger Zeit fragte er mich etwas und ich sprach etwas mit ihm. Er war Russe und konnte ein bisschen Englisch, aber sehr wenig, zu wenig um sich anständig zu verständigen drum versuchte ich weiter zu schlafen, es war ja auch immer noch Nacht!
Nach 8 Stunden Flug, ich konnte sogar etwas schlafen, kamen wir in Madrid an. Das ist ein schöner Flughafen, tolle Konstruktion und sehr übersichtlich. Gut die Sicherheitschecks sind etwas übertrieben... halt europäische Übergenauigkeit!

Beim Gate für meinen Weiterflug zurück nach Zürich sprach ich mit einer Frau welche aus Peru kam. Sie wohnt in der Schweiz ist aber Peruanerin und macht auch Musik! Sie kam gerade von einer CD Aufnahme in Peru zurück und will hier mit Musikern die CD noch fertig aufnehmen und mastern. Ja war witzig mit ihr zu plaudern... halb spanisch und deutsch. Als wir dann in der Schlange standen steht da plötzlich der Schweizer welchen ich in Santa Clara traff bevor unser Rundreise mit dem Auto!! Gut ich verwechselte ihn zuerst mit einem andern aber nach seinen Erzählungen wurde es mir dann wieder klar... Er kam aus Argentinien war dort noch 4 Wochen unterwegs und jetzt auch auf dem Heimweg! Ein riesen Zufall!
Dieses Flugzeug war dann auch schön gefüllt mit Schweizer die nach Hause wollen. Jenes auf Madrid war auch schon hauptsächlich mit Deutschen Reisegruppen gefüllt... Jaja welcome back in europe;-)!
Dank schönem Wetter und Fensterplatz konnte ich während des ganzen Fluges Europa von oben sehen! War echt imposant, sogar über der Schweiz war keine einzige Wolke!! Ich flog über den Genfersee neben Neuenburger –und Bielersee hinauf Richtung Zürich. Dann sah ich den Kühlturm von Gösgen und versuchte mich zu orientieren... Und aufgrund der Autobahn kam ich zum Schluss dass wir direkt über Sursee sein müssenJ Und tatsächlich, nach ein paar Minuten sah ich hinter uns den Sempachersee!
In Zürich verabschiedete ich mich vom Schweizer und von der Frau aus Peru, Christina und wartete auf meinen Bruder und Weiss welcher eben sein „formelles“ Problem hat und darum in Begleitung pünktlich auf 19.00 Uhr kam!
Ja, da bin ich also wieder! Gesund und munter in der Schweiz wo man sich auf „Schwiizerdütsch“ verständigt, gestresst und ohne Emotion seinen Weg geht und immer darauf bedacht ist ein neues, sauberes und möglichst tolles Auto zu haben! Aber es ist trotzdem schön hier zu sein und ich freute mich auf meine Kollegen, meine Band und viele kamen auch kurz im Ochsen vorbei! Muchas gracias muchachos.

Ja, also an dieser Stelle endet dann mein Blog! Ich danke euch allen recht herzlich für die regen Rückmeldungen welche alle sehr positiv war und hoffe euch wird es jetzt nicht langweilig;-) Wenn doch könnt ihr auf meiner Homepage http://www.oliverj.ch.vu/ oder auf http://www.oliverjnews.blogspot.com/ immer mal news von mir, Musik und anderen Dingen lesen... Es machte mir viel Spass diesen Blog täglich zu schreiben und ich bin auch etwas Stolz dass ich echt für jeden Tag was habe;-) (aussder der 22. Februar, der fehlt noch, der Text ist zwar geschrieben aber muss noch im Internet platziert werden...*g*).

Ach hier noch ein Foto von all den Souvenirs die ich mitgebracht habe und die mich noch 77 CUC extra gekostet haben!


Ja, also nun gilt es Abschied zu nehmen... *snief* machts gut, seid nicht zu traurig...:-)

Hasta luego, chao

Euer Oli

Freitag, 28. März 2008

Ja, und heute kommt der grosse Tag der Rückreise und des endgültigen Abschiedes von der Insel! Ich fühlte mich nicht hammer mässig, die Erkältung und das Bier von gestern sind daran Schuld, eindeutig:-)
Ich packte dann nach lange ausschlafen, Morgenessen und nochmals ausschlafen meinen Koffer. Es war gar nicht so einfach all das Zeug in einen Koffer zu bringen, aber mit meinem Geschik und der Übung die ich mitlerweile habe klappte es auf Anhieb:-)!
Ja dann noch mit Dulce und Marcelo Karten spielen.. Ach nee, zuerst sahen wir noch eine Film, dann kamen noch 2 deutsche Frauen, die eine fliegt mit dem gleichen Flieger nach Madrid, die andere bleibt für eine Nacht.. Danach eben Karten spielen, nochmals einen Film schauen und danach legte ich mich nochmals kurz hin.
Nach 19.00 Uhr gab es das letzte Mahl hecho bei Dulce, war wiederum sehr lecker, auf meinen Wunsch hin mit Sopa de fricholes (Bohnensuppe). Dann kamen die beiden Frauen wieder, wir bestellten ein Taxi und ich verabschiedete mich von der Familie!

Im Flughafen standen wir in die lange Schlange vor dem Iberia Schalter. Als drankam zeigte die Waage 27...28 kg Gepäck! Tja, 20 kg dürfte ich haben, 23 kg ist die obere Grenze und so musste ich 77 CUC zahlen!! Scheisse, Gewicht kann teuer sein sag ich euch!
Ich konnte dann aber gleich die Flughafengebühren zahlen, Geld in EURO wechseln und passierte Passkontrolle und Sicherheitscheck.
Nun warte ich hier, es ist genau 23.03 Uhr und der Flieger geht um 00.15 Uhr.. vamos a esperar;-)!

Donnerstag, 27. März 2008

Yup, heute der zweitletzte Tag hier auf der Insel, Tag meines Abschiedsessens und meiner Abschiedsparty:-)!
Nach dem Frühstück machte ich mich auf den Weg und lief ein letztes Mal dem Malecón entlang mit purem Sonnenschein. Den Malecón werde ich auchh vermissen, es ist ein Ort für alles, um seinen Gedanken nach zu gehen, um die friedliche Atmosphäre des Meeres zu geniessen und auch um Party zu feiern und Leute kennen zu lernen. Anyway, ich ging ein drittes Mal in das Einkaufszentrum und fand noch etwas Weichkäse für Dulce, ein kleiner Whiskey zum flambieren und es hatte sogar Chilipulver:-) Yepeeee!
Zuhause duschte ich schon mal und Marcelo war dabei eine Trennwand zu montieren damit sie ihren Teil der Wohnung abtrennen können mit dem vermieteten Teil. Ganz zumachen dürfen sie aber nicht... igual, gegen 15.30 Uhr begann ich dann zu kochen. Ich wollte ursprünlich (jetzt düft auch ihr es wissen*g*) Makaronen mit Carbonara und mit einer Thunfisch-Tomatensauche, etwas picante, machen, dazu eine Gemüse Boulion.. Da es eben kein Rahm hatte für die Carbonara änderte ich meinen Plan und wollte stattdessen noch Karotten aus meinem mexikanischen Kochbuch machen welche eben am Schluss mit Tequilla flambiert werden, daher der Whiskey, Tequilla gab es nicht;-)!
Ich begann mit der Suppe und rüstete danach die Zutaten für die Sauce. Marie Elena machte mir den Salat und brauchte auch gleich noch die Karotten drum fielen diese dann weg:-) Gut ehrlich gesagt hatte ich auch keine Lust mehr diese auch noch zu machen...
Naja José Luis und Carmina kamen pünktlich aber Dulce war noch nicht da und Marcelo war noch heftig mit seiner Trennwand beschäftigt, ein Kollege halft ihm dabei. Als Dulce dann endlich kam war Marcelo mit seinem Kollegen weggefahren um was zu suchen... naja nochmals warten.
Schlussendlich konnten wir dann endlich essen, mit nur einer Stunde Verspätung:-)! Naja zum Glück hatte ich noch gewartet mit den Makaronen sonst wären die dann sehr kubanisch geworden und eben dies wollte ich gerade vermeiden, sollte ja was spezielles werden;-)
Die Suppe war ein Experiment und gelang mir sehr gut (höhö selber Loben ist geil*g*!) mit ordentlich Chilipulver und Limón für mich! Es waren auf jedenfall alle begeistert. Dann die Teigwaren und auch die kamen gut an... dazu der schön angerichtete Salat von Mari Elena! Ja und eine Flasche feinen Cabernet Sauvignon gab es zum trinken ein gelungenes Festmahl mit vielen Komplimenten an den Koch:-)!
Ich verabschiedete mich von José Luis und Carmina, packte meine Gitarre und lief los zur Catedra (heisst übrigens so und nicht Catedral, hat anscheinend nichts mit einer Kirche zu tun... naja jetzt wisst ihrs*g*!) Humboldt.
Dort warteten wir noch kurz bis der Direktor nach Hause ging und brachten dann Bier und Rum und begannen mit unser Fiesta!
Sie wurde nicht so geil wie die erste hier aber es kamen doch noch einige Leute.. So gegen 3.00 Uhr verabschiedete ich mich von den Letzten und ging dann auch bald. Ach ja ich übergab Rachely noch mein Andenken aus Mexiko welches ich für sie gekauft habe. Sie und Ricarde waren die Letzten welche mit mir bis zum bitteren Ende aushielten...

Mittwoch, 26. März 2008

Und es war besser:-)! Ich stand auf ass etwas kleines, trank meinen Kaffee und machte mich dann auch schon blad auf den Weg, es fehlen noch einige Dinge für mein Essen am Donnerstag und um 13.00 Uhr habe ich noch bei Jenny abgemacht.
Zuerst lief ich los und vergewisserte mich dass es beim Laden wo ich gestern war heute immer noch keinen Rahm gibt... gibt es immer noch nicht! Danach lief ich die ganze Strecke bis zur Infanta und ging in den Supermarkt in der nähe. Dort fand ich Mais in der kleinen Dose, etwas weniger das fehlt:-). Dann weiter die Infanta rauf, einen Hamburger gegen den Hunger und ab zu Jenny. Nicole und Murphy waren schon da wir wollten noch Fotos austauschen da es auch für Jenny bald zurück geht...
Gesagt getan, mit einem Auto nach Habana vieja und dort trennte ich mich dann von den Frauen, wir haben die gleichen Pläne aber ich denke ich schaffe es in einem drittel der Zeit;-)! So ging ich zum grossen Markt am Malecón und kaufte mir noch alle restlichen Souvenirs und Geschenke.
Mit einer „maquina“ (Maschine, damit sind die alten Autos gemeint die hier 10 Pesos kosten) bis zur Infanta, ein 24er Kasten Bucanera kaufen und bei Jenny in den Kühlschrank stellen und dann ging ich in einen Gemüsemarkt. Dort kaufte ich dann noch die restlichen ausstehenden Zutaten für Morgen und habe jetzt fast alles was ich ursprünglich wollte:-)! Wieder mit einer maquina zurück und zuhause wartete ich aufs Nachtessen!
Ansonsten war dieser Abend dann nicht mehr sehr speziel...

Dienstag, 25. März 2008

Ich schlief wunderbar jedoch frohr ich etwas als ich aufwachte, hier ist es im Moment etwas winterlich mit starkem, kaltem Wind! Ich blieb drum noch im Bett liegen bis es 10.00 Uhr war dann zwang ich mich auf!
Nach dem Frühstück lud ich die aktuellsten Berichte und Fotos auf meinen USD-Stick und ging ins Hotel presidente. Dort verweilte ich mich eine Stunde vor dem Internet, das letzte Mal hier auf der Insel:-)!
Danach ging ich in den Supermarkt am Malecón... Nee, zuvor noch sah ich folgendes:


Wenn das Wetter schlecht ist, ist auch das Meer meistens sehr unruhig. Und am Malecón sieht man dann wiedermal ganz schön die Kraft des Wassers oder des Meeres! Ist imposant wie hoch diese Wellen werden wenn sie brechen.
Yup, mit Wasser-Salz-Staub besprüht ging ich ins Einkaufszentrum um einzukaufen für mein Essen (verate euch noch nicht was es gibt....*g*)
Es gab lange nicht alles was ich wollte und es eigentlich beim letzten Mal hatte... naja das ist eben nicht wie bei uns:-)
Zuhause spielte ich etwas Gitarre und bastelte noch an einem weiteren Vorschlag für den Flyer für die Hang Around Party am 31. Mai, auf dringlichen Wunsch von Herr Planzer;-)! Ich sehe es kommen, nach meinen Ferien ist fertig mit relaxen... dann fängt wieder der übliche Stress an:-) höhö

Vor dem Essen schaute ich mit Marcelo noch eine langweilige TV Serie und die beiden Frauen standen in der Küche, wie es sein soll:-) höhö Ich sagte Dulce dass sie keine Teigwaren mehr machen soll weil ich etwas mit Teigwaren koche.. naja meines wird auf jedenfall anders schmecken:-) Aber ja, die beiden Mädels hatten was gutes auf den Tisch gebracht, ich glaube Marie Elena lernt langsam ein wenig zu kochen;-)!
Nach dem Essen schaute ich auf meinem iBook die DVD welche bei der CD von Panteón Rococó dabei war, coole Band!
Ja und da kamen mir dann all die Dinge in den Sinn welche ich zuhause nicht mehr habe... Bis jetzt habe ich immer daran gedacht was ich zuhause wieder habe und jetzt wos gegen das Ende zugeht kommt nun die andere Seite. Zum Beispiel täglich Sonne, immer in leichten Hosen und Schlarpen rumlaufen, überall freundliche und lachende Leute, das Meer vor der Haustür, die ewigen Sprüche die sie den Frauen zurufen, Gespräche am Morgen am ein Uhr quer über die Strasse, vollgestopfte Busse und trotzdem keine motzenden, stressenden Leute, Drinks schlürfen für weniger Geld als ein Bier bei uns, .... und noch vieles mehr!! War auf jedenfall eine ganz geile Zeit und das Land ist echt schön. Klar das System hat einige Nachteile aber ich finde auch ganz viele Vorteile die die meisten Leute nicht sehen oder sehen wollen! Ich komme auf jedenfall ziemlich beladen wieder zurück, beladen mit vielen tollen Erinnerungen, mit Andenken und Geschenke für meine Freunde und mit ganz vielen neuen Kontakten überall auf der weiten Welt! Am liebsten würde ich diese alle mal besuchen aber da müsste ich doch einiges mehr Ferien im Jahr haben... nach Argentinien, Chile, Brasilien, Mexiko, Kanada, U.S.A, England, Schweden (das werde ich aber machen im Sommer...*g*), Finnland, Dänemark, Frankreich, Deutschland (ganz viele sind von dort), Österreich, Italien, Schweiz (das dürfte nicht so ein Problem werden...*g*) und dann natürlich sehr viele aus Kuba:-)!
Ja, danach schaute ich noch sinnlos etwas TV und ging dann ins Bett gegen Mitternacht... Als ich ins Bett ging hatte ich irgendwie einen akuten Erkältungsanfall, mir lief die Nase wie blöd und plötzlich war alles verstopft! Noch nie erlebt... naja bei dem Wetter kann man sich schon ganz gut erkälten. Ich nahm dann noch die Wolldecke und konnte irgendwann trotzdem noch einschlafen! Hoffe sehr dass dies morgen besser ist, muss die letzten Tage hier noch fit sein;-)!

Dienstag, 25. März 2008

Montag, 24. März 2008

Ja heute stehen Bürobesuche, Bank und Rückflugbestätigung auf dem Programm. Ich zog drum auch beizeiten los und lief zum „oficina de Imigración“ en neuvo Vedado in der Nähe vom plaza de la revolución. Dort meinte der Herr beim Eingang dass ich hier falsch bin und mein Visum in Habana vieja verlängern müsse. Tja, wäre ja auch zu einfach gewesen...
Eine Frau wollte wohl das Gleiche und wurde auch nach Habana vieja geschickt. Sie stieg in ein Mietwagen und ich nützte die Chance und konnte mit ihr mitfahren:-). Sie ist Kubanerin und wohnt in Miramar... am Anfang war sie sehr kalt aber wurde dann etwas netter vorallem als ich ihr den Weg wies, sie hatte trotzdem dass sie hier lebt keine Ahnung und Kartenlesen konnte sie nicht:-)! (Ich kenn da jemand der hätte dazu eine ganz einfache Erklärung... klingt komisch, wäre aber hier völlig korrekt*g*!)
Beim Büro angekommen hiess es wir müssten uns in die Schlange im Park anstellen... Sie gab mir dann den Tipp zuerst Marken zu kaufen in der Bank damit ich nicht zweimal anstehen muss, so zog ich also los zur banco metropolitano welche direkt nebenan ist. Auch dort gab es Schlange und zwar nicht gerade klein... ich plauderte mit einer älteren Frau während dem Anstehen und kaufte mir dann Marken für 25 CUC.
Wieder zurück zum anderen Büro, mitlerweile war schon fast 13.00 Uhr. Dort wies mir eine Dame den Weg und ich gab einer weiteren Dame meinen Pass und begann wieder zu warten. Nach ca. einer halben Stunde wurde ich aufgerufen und konnte die Formalitäten erledigen.
Mit einem 10 Pesos Taxi zum Habana libre und dort ein letztes Mal beim netten Herren Geld abheben, meine obligatorischen, gut bewährten 500 CUC in 20er Scheinen:-)!
Ich lief dann zurück und als ich schon fast zuhause war sah ich in einem Buchmarkt ein Buch mit der Überschrift „Molotov“. So spontan wie ich mitlerweile bin kaufte ich mir das Buch welches tatsächlich über die mexikanische Rockgruppe „Molotov“ ist! Cool, für 26 pesos moneda nacional, ca. 1 Sfr. bekam ich das Buch:-)
Ja, der Rest des Tages verbrachte ich dann mehr oder weniger damit die letzten 5...6 Tage in meinem Blog nach zu holen! Ist schon einfacher wenn man dies täglich machen kann... Aber wie ihr seht habe ich es doch noch geschafft und bin hier wieder in der Gegenwart angelangt:-)! Ach ja, ich rufte noch Luis, der Chilene, an und lud ihn ein zu meiner Party und machte ebenfalls für heute Abend noch was ab...

Nach einem feinen Nachtessen hecho de Dulce und einem Cafe zog ich los zum fresa y chocolate und wartete auf Luis. Er kam mit klassischer Verspätung und brachte noch einen amerikanischen Kollegen mit. Wir liefen dann zusammen zum Casa wo der Ami und auch die ami Freundin von Luis wohnen. Es ist ein schönes altes Haus mit einer grossen Terasse und vielen Schauckelstühlen! Ich begrüsste all diese Leute dort und wir begannen Gitarre zu spielen. Ich glaube dies ist eine Art Studentenunterkunft, aber eine edle Studentenunterkunft, ich kenne da andere Geschichten...:-)
Ja, coole Leute, alles Amis! Mit einem Metall Gitarristen spielte ich noch ein paar Jonny Cash Songs... war witzig:-) Ich lud auch ihn zur Party ein, mal sehen wer dann da noch alles kommt... wird auf jedenfall ein riesen Party;-)!

Sonntag, 23. März 2008

Auch heute galt es bezeiten aufzustehen. Ich packte meine sieben Sachen zusammen (sind echt nicht viel mehr*g*!) und traff mich ein letztes Mal zum Frühstück mit den anderen beiden. Wir verabschiedeten uns von Theresa, meiner Gastmutter und machten uns zu Fuss auf den Weg zum Bahnhof. Einer der 50 Tipps aus meinem Reiseführer ist der sogenannte „Hershey Zug“ welcher zwischen Matanzas und Havanna verkehrt, mit diesem wollen wir heute zurückfahren. Den Bahnhof fanden wir auf anhieb und begannen zu warten... Als es Zeit war die Billete zu verkaufen, dass heisst es war eine Stunde vor Abfahrt des Zuges, sagte mir die Dame dass es heute keinen Zug gibt! Also unser Zug am 12.30 Uhr war irgendwie kaputt oder die Geleise oder sonstwas, er fährt auf jedenfall nicht! Hmm ich war sehr enttäuscht darüber, habe mich echt gefreut auf dieser schönen Strecke mit einem Zug zu fahren. Da kommt wieder der kleine Eisenbahn-Fan zum Vorschein:-)
Naja kann man ja nicht ändern, wir gingen dann zum Busbahnhof und nahmen einen Viazul Bus nach Habana.

Im Casa öffnete mir Marcelo (Ricardo) die Türe und ich nahm dann sogelich eine Dusche und zog mir endlich wiedermal frische Kleider an. Später traff ich mich mit Jenny und Marius im „barrio chino“, wir wollen zum Abschluss noch zusammen was essen, Marius geht morgen wieder zurück nach Detuschland.
Als wir bestellt hatten und auf unser Essen warteten kamen plötzlich Rolf und seine Frau Beatrice dahergelaufen und wollten ebenfalls im gleichen Restaurant essen! Das war ein riesen Zufall da die Stadt ja nicht gerade klein ist....:-)! Für sie ist es der zweitletzte Tag auf Kuba, morgen werden auch sie wieder in die Schweiz zurückkehren.
Unser Essen war sehr lecker, ich bestellte mir Nuddeln mit Gemüse, habe ein wenig Gemüse-Entzug hier, die essen halt immer nur Salat! Zum Abschluss noch einen Piña Colada der hier sehr zu empfehlen ist! Ich verabschiedete mich von Rolf und seiner Frau und wir liefen dem Malecón entlang bis zum Hotel nacional, dort setzten wir uns mit einem weiteren Drink in den Park. Ja man muss das Drink schlürfen hier noch ausnützten, zuhause kosten die dann wieder ein Vermögen und dort lass ich dass dann auch gerne sein. Nach zwei Mojitos für mich und je zwei Piña Coladas für die deutsche Fraktion verabschiedete ich mich von Marius und lief meine 30min Fussmarsch nach Hause...